Rosenmontag & Rosenmontagszug

Der Rosenmontag gilt als Highlight im rheinischen Karneval. Am Rosenmontag finden nicht nur in Köln, Mainz und Düsseldorf die großen Rosenmontagszüge statt. Auch viele „kleinere“ Städte wie Bonn haben einen Rosenmontagszug. Der Rosenmontag bezeichnet den Montag der unmittelbar vor dem Aschermittwoch stattfindet (und 48 Tage vor dem Ostersonntag).

Zwar ist der Rosenmontag kein offizieller Feiertag, doch wird gerade in Karnevalshochburgen wie Köln, Mainz oder Düsseldorf an diesem Tag gerne frei gemacht – viele Arbeitgeber geben ihren Angestellten auch frei, damit sie mit Kostümen und Verkleidungen auf die Karnevalsumzüge gehen können.

Der Rosenmontag hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Nachdem Napoleon zunächst den Karneval gänzlich untersagt hatte, sollte das närrische Treiben reformiert werden. Hierzu wurde im Jahr 1822 das „Festordnende Comitee“ in Köln ins Leben gerufen, welches seine jährlichen Hauptversammlungen stets am Montag nach dem vierten Fastensonntag abhielt (entspricht vier Wochen nach Fasching): Der vierte Fastensonntag wurde auch als Rosensonntag bezeichnet, da der Papst zu diesem Zeitpunkt eine goldene Rose weihte und einer ausgewählten Persönlichkeit übergab. Deshalb wurde das „Festordnende Comitee“, das am Montag darauf stets tagte, auch als Rosenmontagsgesellschaft bezeichnet – und der Name Rosenmontag war gefunden.

Traditionell finden am Rosenmontag die Rosenmontagsumzüge statt, von denen der erste 1823 in Köln präsentiert wurde. Hier können originelle und traditionelle Karnevalskostüme in allen Facetten bewundert werden. Es wird in allen möglichen Verkleidungen ausgelassen gefeiert und der Karneval mit seinen Närrinnen und Narren erlebt an diesem Tag seinen glänzenden Höhepunkt. Köln und andere Karnevalshochburgen stehen an diesem Tag Kopf.

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