Karneval der Kulturen

In Berlin findet seit dem Jahr 1996 jährlich der „Karneval der Kulturen“ statt. Dabei handelt es sich um eine Kulturveranstaltung, die stets um Pfingsten herum in Berlin-Kreuzberg zelebriert wird. Organisiert wird die Massenveranstaltung von der Werkstatt der Kulturen in Berlin. Hintergrund des Karneval der Kulturen ist die Förderung der Integration, nachdem die deutsche Hauptstadt die größte Anzahl an Migranten für sich verbuchen kann. Die Veranstaltung soll eine friedliche und harmonische Demonstration der Vielfalt der Kulturen darstellen. Jährlich sind steigende Besucherzahlen auf dem Karneval in Berlin zu verzeichnen – viele Besucher kommen sogar aus dem Ausland auf den mehrtägigen Event.


Der Organisator, die Werkstatt der Kulturen, wurde im Oktober 1993 ins Leben gerufen. Hier wird ein Forum zum Austausch und zur Begegnung mit fremden Kulturen betrieben, bei dem regelmäßig rund 500.000 ausländische Einwohner Berlins aus über 180 verschiedenen Nationen zusammentreffen. Aus dem Forum und der positiven Resonanz desselbigen entstand dann die Idee, eine mehrtägige und öffentliche Veranstaltung zu organisieren – den Karneval der Kulturen.

Im Mittelpunkt des Karnevals standen zunächst große Umzüge durch das Berliner Zentrum, während sich später der Karneval der Kulturen zu einer Straßenveranstaltung entwickelte, bei der auch zahlreiche musikalische und künstlerische Darbietungen zum Besten gegeben werden. Mittlerweile ist sogar ein Kinderkarneval in dem Event integriert. Über 4.000 Akteure sorgen für die ausgelassene Feierstimmung, die auf dem Karneval in Berlin genossen werden kann. Auch in anderen Städten – wie etwa Hamburg – wurde das Modell des Karneval der Kulturen in Berlin zum Vorbild genommen, um eigene Veranstaltungen dieser Art durchzuführen.

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